ISTOBAL, Referenz der Internationalisierung

By 9 Juni, 2016NACHRICHT
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ISTOBAL hat sich in den letzten Jahren zu einem multinationalen Unternehmen mit mehr als 700 Mitarbeiter und 75 Vertretungen weltweit entwickelt.

In den 50er Jahre entschied der Gründer, Ismael Tomás, eine Fettschmiermaschine für die Fahrzeuge zu suchen, die er in seiner Werkstatt reparierte. Dazu erzählt Yolanda Tomás Puchades, CEO Product Development & Marketing von ISTOBAL: „In jenen Jahren entschied Ismael, seine eigene Maschine zu entwickeln und herzustellen. Und so wurde ISTOBAL als Unternehmen ins Leben gerufen, dass seine eigenen Maschinen entwickelt, herstellt und vertreibt“. Nach der Fettschmiermaschine kamen weitere Schmieranlagen für die Werkstatt, und danach die Hebeplattformen.

In den 70ern entschied ISTOBAL, einen qualitativen und quantitativen Sprung zu wagen und begann das Geschäft in der Welt der Fahrzeugwäsche. „Nach dem Besuch diverser Auto-Messen und Besichtigung dieser Anlagen, die in anderen Ländern auf den Markt gekommen waren, brachten uns Neugierde, Innovationsgeist und Mut dazu, die erste spanische Auto-Waschanlage zu entwickeln“, erklärt Tomás Puchades mit Stolz. „ISTOBAL führte zwischen 1960 y 1970, in einer Zeit, in der die Diktatur in Spanien zu Ende ging, einige kleine Exporte durch. In dieser Zeit begannen wir auch, außerhalb Spaniens ein Vertriebsnetz aufzubauen“.

Auf die Frage, was ISTOBAL von anderen Unternehmen unterscheidet, die nicht dasselbe erzielen konnten, hebt Yolanda die Schlüssel des Erfolgs hervor: „Von Anfang an eine klare Kundenorientierung, eine frühzeitige Markterschließung im Ausland, stark auf das Produkt setzen, was in den letzten Jahren noch intensiviert worden ist, sowie die Fähigkeit, flexibel zu bleiben, wodurch wir uns an die Anforderungen unserer Kunden anpassen können“.

Die in Spanien herrschende Unternehmermentalität ist zweifellos eine der Stärken für unser Outsourcing und unser Wachstum gewesen. „Viele spanische Unternehmen zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Flexibilität aus, und dies ist ein klares Differenzmerkmal“. Sie erkennt an, dass sie „eine gehörige Dosis an Kreativität im spanischen Unternehmen gefunden haben“, die gut verwaltet und ergebnisorientiert geführt werden muss. „Der Schlüssel liegt darin, die Angst vor dem Versagen zu vermeiden, was in unserer Kultur so leider nicht praktiziert wird“. Die Herausforderung besteht darin, gewisse Werte zu potenzieren und jene zu verbessern, die der Stabilität für die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation zu Gute kommen.

Europa ist nach wie vor der wichtigste Markt für ISTOBAL, auch wenn behauptet wird, es sei ein reifer Markt. Unter den wichtigsten Ländern befinden sich Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Österreich, Dänemark und Holland. Außerhalb des Kontinents ist das Unternehmen stark in der Türkei, in Mexiko und in den USA vertreten. Auf dem Markt des nordamerikanischen Landes ist es auf starke lokale Konkurrenz gestoßen, da dort bereits ein etabliertes Vertriebsnetz vorhanden ist, gegen das anzutreten recht schwierig ist. „Wir halten uns in einer differenzierten Position, mit einem eher europäischen Produkt, das jedoch an die jeweiligen Anforderungen angepasst ist. Auf dem Markt der Nutzfahrzeug besteht ein großes Potential, das wir versuchen auszubeuten“, behauptet Puchades.

Rafael Tomás Alfaro, CEO Corporate & Sales Development, erklärt den Grund, weshalb das Unternehmen über eine eigene Abteilung verfügt, die sich exklusiv der Forschung und Entwicklung widmet. Die im Jahr 1992 auf den Markt gebrachte Anlage M10 war die erste, mit der das Unternehmen im Segment der Autowäsche ganz vorne dran war. Es war eine modulare und auf den Kundenwunsch maßgeschneiderte Anlage, mit der alle europäischen Märkte und internationalen Ausschreibungen erreicht werden konnte. Deshalb dachten wir uns, es sei eine gute, zukunftsorienterte Idee, ein neues Modell zu schaffen. „Zweifellos können wir behaupten, dass die Anlage M10 der biologische Vater aller Anlagen ist, die wir nachher entwickelt haben“.

„Wir glauben, dass wir in den kommenden Jahren anfangen können, die Märkte in Indien und Brasilien zu entwickeln. Derzeit ist der Markt noch recht reduziert, denn es ist erforderlich, dass diese Länder ein gewisses Entwicklungsniveau erreichen, damit die automatische Fahrzeugwäsche in seriöser Form ihren Platz findet“, erläutert Tomás Alfaro.

ISTOBAL arbeitet zur Zeit intensiv an einigen Gebieten, um an entsprechender Popularität zu gewinnen. Eines dieser Gebiete ist Deutschland. Obwohl dort lokale Vertriebspartner niedergelassen sind, so sind diese doch kleine Unternehmen, die Unterstützung erhalten, um zu wachsen und ihre Marktposition zu stärken. „Das Problem ist, dass unsere Konkurrenz deutsch ist, abgesehen von der deutschen Denkweise und Einstellung, deutsche Produkte zu verbrauchen“, sagt Rafael Tomás. Japan ist ein weiteres wichtiges Land, in dem das Unternehmen nicht präsent ist: „Das größte Problem ist die landeseigene Kultur, denn es bestehen große Schwierigkeiten und Einschränkungen, um in das Land zu gelangen“.

Einer der nächsten Schritte zur kommerziellen Expansion wird das Wachstum auf Märkten sein, auf denen umfangreiche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen, wie z B. USA, und ebenfalls die Nachverfolgung der Möglichkeiten auf neuen Märkten, wie z.B. Indien und Brasilien.

Und zum Thema des korporativen Wachstums hat ISTOBAL im Visier, das eigene Filialen-Netz kontinuierlich zu erweitern. „Somit können wir in der Zukunft dann den Grundgedanken umsetzen, eine globale Marke zu etablieren, die das Unternehmen unzweideutig überall dort identifiziert und erkenntlich macht, wo es präsent ist“, versichert Tomás Alfaro. Und schließlich weist er auf Folgendes hin: „Der Fokus auf den Endverbraucher gewinnt immer mehr an Wichtigkeit, das müssen wir verstehen, denn er ist es, der unsere Produkte benutzt“.

ISTOBAL wuchs kundenorientiert, um die eigenen Anlagen zu verbessern. Und es war das Streben nach Qualität, das das Unternehmen dazu brachte, neue, zu beliefernden Märkte zu finden und eigene Produkte herzustellen, durch die es heutzutage in Führungsposition steht.